Eine GPS Mitarbeiterin wird von einer Bewohnerin, die im Rollstuhl ist, umarmt.

Vom weiten Weg zur Inklusion

Der 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Eine barrierefreie Zukunft ist das diesjährige Thema. Der Tag geht auf die „Interessenvertretung selbst bestimmtes Leben“ in Deutschland zurück, die ihn vor mehr als 30 Jahren ins Leben gerufen hat.

Eine GPS Mitarbeiterin wird von einer Bewohnerin umarmt, die im Rollstuhl ist.

Seitdem ist in Sachen Gleichstellung von Menschen mit Behinderung schon einiges geschehen. Seit 1994 steht beispielsweise der Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ im Grundgesetzt. Im Jahr 2002 ist das Behindertengleichstellungsgesetz in Kraft getreten. Es soll die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft gewährleisten. Und im Jahr 2006 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen.

Dennoch erfahren Menschen mit Behinderung nach wie vor Benachteiligung in ihrem Alltag. Das große Ziel der Inklusion ist noch längst nicht erreicht. Der Protesttag hat also nach wie vor seine Berechtigung.

In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „Zukunft barrierefrei gestalten. #Orte für alle“.

Wir haben Menschen mit Behinderung in Wilhelmshaven und Jever gefragt, welche Erfahrungen Sie mit Barrieren in ihrem Alltag machen und was sie sich für die Zukunft wünschen. Nach und nach stellen wir Euch die Videos vor:

05. Mai: Anna Helen Wippich

06. Mai: Lars Peichert

07. Mai Thorsten Deters

08. Mai: Alexander Jasinowski

Anna Helen Wippich organisiert jeden ersten Donnerstag im Monat ab 18 Uhr den „Inklusionstratsch“. Dabei handelt es sich um eine Gruppe unabhängiger Menschen, welche sich durch ihre Unterschiedlichkeiten ergänzen und unterstützen möchten.

„Inklusionstratsch“ ist ein Miteinander für Alle ohne Grenzen, ein Brücken bauen mit Leichtigkeit, ein Stärken von sozialen Kontakten, ein Schaffen von Begegnungen sowie gutes Essen, köstliche Getränke, tolle Menschen und wundervolle Musik.

Mehr Informationen dazu gibt es auf Facebook oder Instagram.

 

Lars Peichert und seine Kollegen Ingo Fremy und Stephane Franke sind Mitglieder des politischen Stammtisches. Dieser trifft sich einmal im Monat und sucht neue Teilnehmende.

Lars Peichert ist außerdem Mitglied im Behindertenbeirat der Stadt Wilhelmshaven. Dieser vertritt die Belange der Wilhelmshavener mit Behinderung in Politik, Verwaltung und Gesellschaft.

Mehr dazu erfahrt ihr in unserem Artikel.

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