Neues aus der GPS

Kürzungen im Sozialsystem? Nicht mit uns!

Die GPS Jeringshave setzt ein deutliches Statement gegen Kürzungen im Sozialsystem.

Einsparungen in der Eingliederungshilfe dürfen nicht auf Kosten der Menschen gehen, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind! Mit diesem klaren Statement richtet sich die GPS-Werkstatt Jeringhave gegen mögliche Kürzungen im Sozialsystem:

„Die Kürzungen betreffen unmittelbar die Teilhabechancen und die Lebensqualität der Menschen, die wir täglich begleiten und unterstützen. Dagegen möchten wir gemeinsam ein klares Zeichen setzen.

Bei einer Diskussionsrunde mit den Beschäftigten war die Beteiligung groß und das Engagement beeindruckend. Viele von ihnen haben ihre Perspektiven und Sorgen eingebracht – ein wichtiges Signal dafür, wie bedeutend verlässliche Unterstützung und stabile Rahmenbedingungen für ihre Teilhabe am Arbeitsleben sind.

Deshalb haben wir uns gemeinsam mit unseren Teilnehmer*innen zusammengesetzt, informiert und offen darüber gesprochen. In dieser Diskussionsrunde in einem geschützten Rahmen ist etwas Starkes entstanden. Es wurden Gedanken, Sorgen und Meinungen ausgetauscht. Dabei entstanden auch Begriffe und Aussagen, die wir später für eine Fotoaktion im Hof auf Schilder geschrieben haben.

In der Runde war es uns besonders wichtig, allen Teilnehmenden Raum zu geben auch ihre ganz persönlichen Sichtweisen einzubringen. Neben den vielen ernsten und nachdenklichen Beiträgen gab es auch Momente, die gezeigt haben, wie lebendig und ehrlich diese Auseinandersetzung geführt wurde und wie intensiv sich unsere Beschäftigten mit diesem Thema auseinandersetzen.

Ein besonders prägnanter Einwurf eines Teilnehmers brachte die Stimmung auf eine einprägsame Weise zum Ausdruck – und machte zugleich deutlich, wie aufmerksam und engagiert die Diskussion verfolgt wurde:

„Keine Brotdose für die AFD“

Auch wenn solchen zugespitzten Aussagen nicht Teil dieser offiziellen Diskussion waren, spiegeln sie doch die Emotionalität und das individuelle Erleben der aktuellen Situation wider. Sie unterstreichen, dass hinter dem Thema nicht nur politische Entscheidungen stehen, sondern ganz konkrete Auswirkungen auf den Alltag und die Perspektiven unserer Beschäftigten.

Bei der anschließenden Fotoaktion kam dann die Drohne eines Kollegen zur Hilfe – Danke Arne! So konnten wir unsere Haltung gegen die Sparpolitik sichtbar machen: Wir wollen laut sein.  Wir wollen sichtbar sein. Und wir wollen diese Einsparungen nicht einfach hinnehmen.

Jetzt ist die Zeit, zusammenzustehen! Für Inklusion. Für Gerechtigkeit. Für alle.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und ihre klare Haltung.“

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