Berufliche Bildung und Arbeit

ARTEC Roffhausen

Mitten im Technologie-Park

Die Artec Roffhausen befindet sich seit 1994 auf dem Gelände des Technologie Centrum Nordwest (TCN) im Gebäude 12, Eingang 21. Die Anfänge dieser Werkstatt gehen mit einem Standort in Jever in das Jahr 1990 zurück. Die Beschäftigten kommen aus dem ganzen Landkreis Friesland sowie der nahe gelegenen Stadt Wilhelmshaven und werden von einem Fahrdienst zur Arbeit und wieder nach Hause gebracht.

Die Nähe zu anderen Gewerbe- und Industriebetrieben bietet manche Möglichkeiten, „über den Zaun“ zu schauen und Kontakte zu knüpfen.

Seit einigen Jahren betreibt die ARTEC den Kiosk „Olympia-Treff“, der von vielen Arbeitnehmern auf dem TCN-Gelände besucht wird.

Die Werkstatt bietet zur Zeit rund 150 Beschäftigten einen Arbeitsplatz. Davon werden ca. 25 Rehabilitanden im Berufsbildungsbereich betreut. Die Arbeitsgruppen umfassen ca. 12 Personen, im Berufsbildungsbereich 6 Personen.

In der ARTEC arbeiten Menschen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung bzw. Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht mehr oder noch nicht wieder tätig sein können.

Die Schwerpunkte der Arbeit liegen bei der Kabelkonfektionierung, der Metallverarbeitung sowie der industriellen Montage.

Ferner gibt es eine Gravier-Anlage (fräsen und lasern) für Stempel, Schilder und Pokale sowie einen Hauswirtschaftsbereich (Küche, Wäschepflege, Reinigung).

Bei allen Arbeiten kommen neben vielfältigen Handarbeiten auch Maschinen auf dem neuesten Stand der Technik zum Einsatz.

Typische Leistungen sind alle in der Kabelkonfektionierung anfallenden Produkte im Querschnittsbereich von 0,5 bis 185 qmm, die Serienfertigung von Baugruppen sowie Aussuch- und Sortierarbeiten.

Besonders anspruchsvolle Arbeit bietet die Schlosserei: Hier werden alle Arten von Blechbiegearbeiten, Dreh- und Fräsarbeiten sowie Schweißarbeiten für individuelle Einzelprodukte aus Metall getätigt.

In der ARTEC geht es nicht nur um Leistung. Mindestens ebenso wichtig ist das Klima, in dem die Arbeit stattfindet. Das Befinden schwankt bisweilen von Tag zu Tag: Entsprechend einfühlsam ist der Umgang miteinander.

Es gibt immer Zeit für Gespräche, persönliche Bedürfnisse haben Vorrang. Die Mitarbeiter helfen mit, dass Menschen, die sich nach einer Erkrankung neu in der Arbeitswelt orientieren müssen, die berufliche Veränderung und die damit verbundenen Ängste verarbeiten können.

Auch begleitende Angebote wie Sport, Malen, Computer-Kurse tragen dazu bei, dass der „ganze“ Mensch angesprochen wird.

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