Begegnungstag in Wilhelmshaven: Ideen für weitere Kooperationen entstehen
Der Begegnungstag im Marinearsenal Wilhelmshaven hat sich als weit mehr erwiesen als ein reines Kennenlernen. Zwischen der Delegation aus der GPS und Verantwortlichen des Arsenals entwickelten sich nicht nur neue Kontakte, sondern unmittelbar konkrete Ideen für eine vertiefte Zusammenarbeit.
Inklusion als gemeinsamer Nenner
„Die Schüler*innen standen im Mittelpunkt – wir handelten heute alle im Sinne der Inklusion“, resümierte Thore Opitz am Ende des Tages.
Wie ernst dieses Anliegen am Standort genommen wird, machte Standortleiter und Initiator Rainer Sacher schon in seiner Begrüßung deutlich. Der Vater eines Sohnes im Autismusspektrum sprach offen darüber, warum gelebte Inklusion für ihn nicht nur ein Konzept, sondern persönliche Überzeugung ist.
Praktische Einblicke in die Ausbildungswelt des Marinearsenals
Nach einer herzlichen Begrüßung führte der Weg zunächst hinauf in die Ausbildungswerkstätten – ganz wörtlich ein „Aufstieg“. Dort wartete auf die Schüler*innen eine erste praktische Aufgabe: das Löten einer kleinen Geist-Figur, die später mit blinkenden Augen zum Leben erweckt wurde. Angeleitet wurden sie dabei von den Auszubildenden des Arsenals, die ihre Expertise ebenso geduldig wie engagiert vermittelten.
Bei einer anschließenden Führung durch alle Ausbildungsbereiche erhielten die Besucher*innen einen umfassenden Einblick in die technischen Ausbildungsberufe des Standorts. Dazu zählen unter anderem:
- Mechatroniker*in
- Elektroniker*in für Geräte und Systeme
- Elektroniker*in für Informations- und Systemtechnik
- Industriemechaniker*in
Austausch bei Kuchen und ein abschließender Bordbesuch
Nach vielen neuen Eindrücken kamen alle Beteiligten bei Kuchen, Getränken und informellen Gesprächen wieder zusammen. Den Schlusspunkt setzte der Besuch einer Fregatte, der den Teilnehmenden noch einmal einen besonderen Blick hinter die Kulissen des Marinealltags ermöglichte.