Das Ehrenamt ist für unsere Gesellschaft in der aktuellen Zeit wichtiger, denn je. Die Politik diskutiert Kürzungen im Sozialbereich, der Rechtsruck in der Gesellschaft gefährdet Solidarität, Vielfalt und Zusammenhalt. Es sind Ehrenamtliche, die dagegenhalten. Sie setzen sich für das Wohl anderer ein – ohne eigene Vorteile oder Anerkennung in den Mittelpunkt zu stellen.
Diese besondere Haltung ist es, von der auch viele Menschen mit Behinderung profitieren. Die GPS möchte sich mit dem Gerhard-Haack-Preis bei Ehrenamtlichen für ihren Einsatz bedanken. Der Preis ist mit insgesamt 6000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr am 8. Mai zum dritten Mal verliehen.
Die Auszeichnung trägt den Namen „Gerhard-Haack-Preis“, benannt nach dem Gründer der GPS. Er hat 1968 die erste Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Wilhelmshaven geleitet sowie einen Großteil der Behindertenhilfe in der Region mit aufgebaut. „Er hat sich mit großem Weitblick für die Rechte und Teilhabe von Menschen mit Behinderung eingesetzt“, sagt Puschmann.
Die GPS ruft nun die Öffentlichkeit auf, Vorschläge aus Friesland, Wilhelmshaven und dem Ammerland einzureichen. Hier betreibt die GPS ihre insgesamt 60 Einrichtungen.
Wer setzt sich besonders für Inklusion ein? Über die eingesandten Vorschläge stimmt eine Jury ab, zu der Menschen mit und ohne Behinderung gehören. Vorschläge für den Gerhard-Haack-Preis können bis zum 27. März per Mail an unternehmenskommunikation [at] gps-wilhelmshaven.de geschickt werden. Wichtig ist, dass das Ehrenamt der Vorgeschlagenen gut beschrieben und eine Telefonnummer zur Kontaktaufnahme angegeben wird.