Neues bei der GPS

No Land’s song

Mittwoch, 29. August 2018 , 17 Uhr, UCI Kinowelt Wilhelmshaven, 5 €
Dritte Sozialpsychiatrische Filmtage, Januar-Oktober 2018

Der Dokumentarfilm folgt den Spuren der Musikerinnen Sara Najafi, Parvin Namazi, Sayeh Sodeyfi, Emel Mathlouthi, Elise Caron und Jeanne Cherhal. Sie stammen aus Iran, Tunesien und Frankreich. Er wurde mit deutschen und französischen Filmfördermitteln ausgestattet in den Jahren zwischen August 2011 und September 2013 in Teheran und Paris gedreht. 2016 hatte der Film fast zeitgleich in Berlin und Paris Premiere. 2017 wurde er in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ für den Deutschen Filmpreis „Lola“ nominiert. Wir zeigen den Film im Originalton mit deutschen Untertiteln.

Im Zeichen des kurz aufscheinenden politischen Tauwetters in Iran 2009, das spätestens 2014 endete, organisierte die kleine, mutige Gruppe iranischer und französischer Musikerinnen und Musiker ein öffentliches Konzert in Teheran. Gegen den Widerstand konservativer Kleriker und Politiker erkämpften sie sie sich im Rahmen eines iranisch-französischen Kulturaustauschprogramms das Recht, als Frauen ein öffentliches Konzert vor einem gemischten Publikum geben. Das war seit dem Sturz des Schah 1979 und der Einführung des islamischen Rechts bei strengster Bestrafung bisher verboten.

Der Film zeigt die Musikerinnen bei ihrer intensiven Probenarbeit, ihrer Überzeugungsarbeit bei Behördengängen, Rückschlägen und Erfolgen. Er endet mit einem „Happy End“, dem bewegenden Abschlusskonzert in Teheran.

Vorfilm: Klangaffaire (Wilhelmshaven) featuring Meracon-Boys, Song: „Ghandi“

Filmpate ist Hajo Kruda. Er ist einer von sieben aktiven Wilhelmshavener Mitstreiterinnen bei der Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Sie setzen sich u.a. ein für die Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen und die Bestrafung der Täter, für die Freilassung von Menschen, die friedlich ihre Überzeugung vertreten und die Verhinderung von Folter und Todesstrafe. Das Amnesty-Aktionsnetzwerk „Heilberufe“ erarbeitet derzeit Grundlagen für die Informationsgewinnung zur Lage der Menschenrechte psychisch erkrankter und geistig behinderter Menschen in Schwerpunktländern.

 

„Ich möchte Filmpate für „No land’s song“ sein, weil ich sehr bewegt bin von der inneren Stärke und Geradlinigkeit, mit der die Komponistin und Musikerin für ihren Beruf als Künstlerin lebt. Ich mag den Film, weil er zeigt, wie Andere sich mit ihr zusammen tun und wie alle gemeinsam ihr Projekt öffentlich zum Klingen bringen.“

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