Neues bei der GPS

Beginn einer großartigen Zusammenarbeit

Das Marinearsenal Wilhelmshaven öffnet sich für Beschäftigte der GPS Werkstatt Wilhelmshaven. Anna Helen Wippich und Marcel Hackbart haben über „Vielfalt leben“ Arbeitsplätze gefunden, die ihnen sehr gut gefallen. „Ihr gehört mit dazu“, ist die herzliche Botschaft der Arsenal-Mitarbeiter.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr bei uns bleibt“, sagt Christian Tibbe, Inklusionsbeauftragter im Marinearsenal, zu Anna Helen Wippich und Marcel Hackbart. Er hat gemeinsam mit Hasko Janßen (Vertrauensperson der Schwerbehinderten) und Rainer Sacher (Leiter Marinearsenal) die Wege gebahnt, um den beiden Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen, die ihren Wünschen und Fähigkeiten entsprechen. 

Tibbe war es auch, der über seinen Sohn auf das Programm „Vielfalt leben“ der GPS aufmerksam geworden war. Siegfried Alt, Torsten Enneking und Jan Geerts von der GPS standen sofort als Gesprächspartner zur Verfügung, um die Rahmenbedingungen abzustimmen. Bei der Marine mussten weitere Instanzen von dem Projekt überzeugt werden. „Wir rannten offene Türen ein“, fasst Tibbe die Gespräche zusammen. Ein Staatssekretär in Berlin zeigte sich sehr angetan von dem Vorhaben und regelte die Finanzierung.

Vor Ort haben Elisabeth Ney und Jens Baumgarten von der GPS Werkstatt Wilhelmshaven die Begleitung der beiden Beschäftigten übernommen. Nach anfänglicher Zurückhaltung haben Anna Helen und Marcel das Vertrauen der Kollegen gewonnen. Anna Helen arbeitet in der Registratur, Marcel wartet und pflegt Fahrzeuge in der Fahrbereitschaft. „Ich fühl mich hier selbstverständlich aufgenommen“, sagt Marcel. „Ich komme mir vor wie eine normale Kollegin“, sagt Anna Helen.

Wenn es nach Rainer Sacher geht, können gerne noch mehr Menschen aus der GPS Werkstatt kommen. „Arbeit gibt es genug. Wir müssen nur jeweils klären, ob die Finanzierung klappt.“ Sacher wünscht sich vor allem, dass das Beispiel Schule macht. In der Bundeswehr wie auch im sonstigen öffentlichen Dienst spüre man immer noch Zurückhaltung bei solchen inklusiven Arbeitsprojekten. „Wir sind dankbar, dass wir auf diesem Weg Menschen finden, die gerne und motiviert einfache Arbeiten erledigen.“ 

Foto: Vor beeindruckender Kulisse im Arsenalhafen (von links): Rainer Sacher, Christian Tibbe, Anna Helen Wippich, Siegfried Alt, Hasko Janßen, Marcel Hackbarth, Jens Baumgarten.

 

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