Neues bei der GPS

Beeindruckt von der Arbeit des Berufsbildungszentrums Ammerland zeigten sich am letzten Donnerstag die Mitglieder des Arbeitskreises Soziales der niedersächsischen SPD-Landtagsfraktion. In Begleitung der Landtagskandidatin Freia Taeger besuchten sie am Rande einer mehrtägigen Klausurtagung die Einrichtung, die sich der beruflichen Bildung und Qualifizierung behinderter Menschen verschrieben hat.

„Menschen mit geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen den Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu ebnen, ist eine Aufgabe, die viel Erfahrung, vor allem aber Einfühlungsvermögen und Geduld erfordert“, meint die Kreistagsabgeordnete und Landtagskandidatin Freia Taeger. Und weiter: „Ganz wichtig ist natürlich die gute Kontaktpflege zu möglichen Arbeitgebern und nicht zuletzt deren Bereitschaft, einem Menschen mit Beeinträchtigung eine Chance für eine Erwerbstätigkeit und damit eine neue Lebensperspektive zu eröffnen“.

„Ziel des Berufsbildungszentrums sei es, Menschen mit geistigen und psychischen Beeinträchtigungen eine Chance zu eröffnen, auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen“, erläuterte Torsten Enneking, Leiter des Bereichs Berufliche Bildung in Werkstätten bei der GPS. „Am Anfang prüfen wir bei jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer, was sie möchten, wo sie ihre Stärken sehen und wie man diese unterstützen kann. Dann stellen wir individuelle Ausbildungsinhalte zusammen, um einen Strauß an anerkannten Fertigkeiten vermitteln zu können“ so Enneking weiter. In der hauseigenen Werkstatt werden hierzu die Teilnehmenden im Holzhandwerk und Metallbau eingewiesen und bekommen spezielle pädagogische Unterstützung. In weiteren Häusern wird auch in Hauswirtschaft sowie Garten- und Landschaftsbau geschult.

„Mit pädagogischem und handwerklichem Fachpersonal versuchen wir eine berufliche Zukunft individuell für jeden Teilnehmer zu ermöglichen“ sagt Heinz Madderken, Teamleiter des Hauses in Edewecht. Dafür wird z.B. auch mit der artec ammerland zusammengearbeitet, einer weiteren Einrichtung der GPS zur beruflichen Rehabilitation und Beschäftigung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen.

Mit den Mitgliedern des Sozialausschusses wurde eingehend über die bildungstechnischen Umsetzungen sowie über Fragen der Finanzierung von Rehabilitationsmaßnahmen und den Abbau bürokratischer Hürden diskutiert. Anschließend wurden die Räumlichkeiten des BBZ gezeigt.

Auf dem Bild sind von links nach rechts zu sehen: Heinz Madderken, Rene Kopka, Dr. Gesa Schirrmacher, Marco Brunotte, Freia Taeger, Torsten Enneking, Melanie Jacob, Holger Ansmann, Uwe Schwartz, Jörg Schröder und Frank Straßburger

Foto: Marco Höppner

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